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Erklärvideo erstellen - wie werde ich fame?Euer Lehrer hat Euch eine Aufgabe gegeben. Ihr sollt ein Erklärvideo erstellen. Das ist im Grunde nicht schwer, da jeder eine Kamera am Handy hat. Aber wie geht man vor? Muss man es vorher planen? Ganz sicher! Und es gibt einiges im Vorfeld zu bedenken. Aber keine Angst! Es ist gar nicht so schwer und ihr werdet sehen, dass es eine AUfgabe ist, die auch viel Spaß machen kann.

Hier ein paar gute Tipps und Tricks, mit denen es Euch viel leichter fallen wird, ein solches Video zu erstellen.

 

1. Die Aufgabe genau lesen

Jedes Missverständnis und jeder Fehler, den ihr an dieser Stelle macht, ist später schwer auszubügeln, also genau lesen. Also den Text in Ruhe ganz und am besten zweimal lesen!

 

2. Die Rahmenbedingungen des Videos klären

  1. Überlegen wer die Zielgruppe Eures Videos ist
  2. Wie wollt ihr filmen?
  3. Wo wollt ihr filmen?
  4. Habt ihr das benötigte Material?
  5. Welche technische Voraussetzungen habt ihr? Braucht ihr da Hilfe?

 

Anmerkungen

  • Inhalt des Videos soll in der Regel ausgehend von Euren eigenen Beobachtungen als Schülerin/Schüler sein (zum Beispiel im Haus oder Garten usw.)

  • Erklärungen sollten immer auf dem Niveau Eurer Jahrgangsstufe sein. Ein Schüler der 9. Klasse erklärt also auch alles so, dass seine Mitschüler der 9. Klasse es verstehe!

  • Aufgabe ist bewusst einfach gehalten, damit ihr lernt, Videos zu erstellen und vor allem Inhalte darzustellen und zu präsentieren. Ihr habt dafür 3 Wochen Zeit, solltet also nicht mehr als 6-8 Stunden dafür einplanen!

  • Das Video meist eine Länge von ca. 5-10min haben. Im Zweifel fragt den Lehrer.

     

3. Erstellt ein Drehbuch / Storyboard

Plant vorher, nicht gleich drauf los filmen!Je komplexer die Aufgabe ist, desto schwieriger ist dies! Ein Storyboard / Drehbuch (siehe unten) ist dabei sehr hilfreich. Es zu erstellen dauert nicht lang und gibt Euch jederzeit die Übersicht und den roten Faden durch Euer Video! Mithilfe eines Storyboards werdet ihr euch darüber klar, was ihr wie erklären möchtet.

Dazu immer dran denken, welche Anschauungsmedien man verwenden möchte. Ein Experiment, eine Bildschirmpräsentation, etwas gebasteltes, ein Modell, ein Lernplakat und vieles mehr. Hier könnt ihr so richtig kreativ werden.

 

4. Filmen & schneiden

Nun kommt der magische Moment, ihr filmt das erste Mal Euren Inhalt. Das kann eine Erklärung, oder ein Experiment oder etwas anderes sein. Meistens ist der erste Versuch nicht so gut. Kein Problem, ihr könnt ja gerne einen zweiten oder dritten Anlauf nahmen. Lasst Euch Zeit und beachtet alle Tipps, die weiter unten stehen!

Wenn ihr nicht alles in einem "take",also einem Durchgang gefilmt habt, dann müsst ihr die Einzelteile zusammenfügen. Man nennt das auch, den Film schneiden. Der Begriff kommt aus der Zeit, als Filme noch mit Schneidewerkzeuge im Schneideraum per Hand geschnitten und zusammengeklebt wurden.
Ich empfehle insgesamt nicht mehr als 3-5 Takes zu machen und diese dann zusammenzuschneiden.

Es gibt großartige professionelle Software, die sehr teuer ist. Ich würde vom kaufen einer Scheidesoftware dringend abraten. Dafür gibt es fast keine gute Gratissoftware, die auf Wasserzeichen verzichtet. Ich empfehle deswegen KDENLIVE, welches für alle Plattformen frei und kostenlos zur Verfügung steht. Download KDENLIVE.

Ich habe ein Erklärvideo dazu in meinem Youtubekanal (bitte abonnieren ;-)) - Videoschnitt mit KDEnLive

Bei Youtube findet ihr auch viele weitere solcher Tutorials. Man kann direkt in das Suchefenster sein konkretes Problem eingeben: z.B. „Wie füge ich Text bei Kdenlive ein?“.
Fortgeschrittene können gerne mal die unzähligen Filter, Funktionen, Transformationen, Textbeschriftungen usw. testen. Macht Spaß!

Noch eine Anmerkung zur Kamera:

Wenn ihr mit dem Handy filmt (vor allem iPhone), überlegt Euch vor dem Filmen, wie ihr den gefilmten Orignalfilm vom Handy auf den Rechner bekommt. Man kann Filme nicht als E-Mail senden. Eine Minute Film kann je nach Format bis zu 500 Mbyte haben.

Über USB, Blutooth oder einen Clouddienst kann man auch große Dateien bewegen.
Schneidet keine Instagram, TikTok oder WhatsApp-Videos! Sie sind massiv verkleinert. Da ist 95% Eurer ursprünglichen Qualität verloren. Das Resultat von solchen Videos sind verwaschene und verpixelte Kompromisse. Prüft das also vor dem Filmen! Eure Kameras haben 12 Mpixel und mehr, nutzt das!

Wenn ihr eine richtige Kamera zur Hand habt, ist das viel einfacher. Sie hat eine SD-Karte, die man leicht in den Computer stecken kann. Der Transfer und die Bearbeitung sind wesentlich einfacher!

 

5. Abgabe

Behaltet dringend den Termin zur Abgabe im Auge. Am besten einen Tag vorher fertig sein, dann hat man noch etwas "Puffer".

Falls ihr das Video auch in Euren Social-Media-Kanälen verwendet wollt, dann achtet drauf, keine Persönlichkeitsrechte von Personen zu verletzten, die evtl. im Video zu sehen sind.
mein Tipp: Wenn man andere Personen sieht (z.b. bei einem "Making of"), dann verwendet das Video nicht öffentlich, wenn ihr nicht eine genau Einverständniserklärung habt. Bei Minderjährigen muss diese dann von den Eltern kommen!

 

Tipps für ein selbsterstelltes Erklärvideo

Man sollte,

  1. den Inhalt zuerst beherrschen!

  2. geeignete Medien und Darstellungen auswählen bzw. selbst Skizzen anfertigen.

  3. Bedenken, ob Fremdwörter vorkommen, die Deinen Mitschülern unbekannt sein können. Wenn ja, schreibe alle Fachbegriffe vorab in ein Glossar, um sie dann im Video erklären zu können.

  4. Es ist leichter mit Digicams oder richtigen Kameras zu filmen, da der Film dann auf einer SD-Karte ist und man es einfach im Computer laden und bearbeiten kann.
    Wenn ihr mit dem Handy filmt, geht das natürlich auch, aber man muss den Film dann irgendwie (im Original!) auf den Rechner oder einen USB-Stick bekommen. Wer das nicht mit einem Kabel hinbekommt, kann es sich mit einer Cloud (Drove, Dropbox, icloud, WeTransfer uvm) senden. E-Mail geht nicht, da das Video zu groß ist, bzw. automatisch komprimiert wird.
    Wichtiger Tipp: Gedrehte Videos nicht noch vorher mit WhatsApp senden, da WhatsApp die Bildqualität und die Auflösung enorm verschlechtert.

  5. dafür Sorge tragen, dass man ungestört filmen kann. Die Kamera sollte am besten still stehen. Eine Halterung für Navis aus dem Auto ist hilfreich, ansonsten kann man das Handy zwischen Büchern einklemmen usw. Digicams und Kameras stehen oft von selbst, ansonsten kann man ein Stativ verwenden.

  6. horizontale Videos sind zum Erklären geeigneter als vertikale, da die Decke und der Fußboden nicht so wichtig sind ;-)

  7. Im Video sollte nicht vom Inhalt abgelenkt werden durch z.B. unruhige oder unpassende Hintergründe, Störgeräusche oder andere im Bild sichtbare Aktivitäten.

  8. auf eine klare, laute und deutliche Aussprache achten.

  9. Man muss nicht selbst im Video zu sehen sein.

  10. darauf achten, dass der Hintergrund kein helles Fenster ist. Denn wenn der Hintergrund zu hell ist, dann ist das Gefilmte (vor allem Gesichter) oft zu dunkel, da die Kamera das automatisch so einstellt.

  11. keine fremde Musik verwenden! Selbst dürft ihr gerne musizieren und singen, sonst verletzt ihr mit großer Wahrscheinlichkeit Copyright!

  12. dafür sorgen, dass Bilder und der dazu gesprochene Text zusammenpassen.

  13. schauen, ob man es schafft erklärende Texteinblendungen in dem Video zu platzieren (z.B. mit dem Thema, oder Bemerkungen, Smilies... Macht ihr bei Instagram und Tiktok ja auch ;-) )

  14. auch gerne Darstellungen wählen, die eher unüblich sind und somit den Zuschauer fesseln (d.h. ihr dürft die Sache natürlich sehr gern humorvoll angehen!)

 

 

Was ist ein Storyboard?

Ein Storyboard ist eine visuelle Darstellung des Videos in Form einer Skizze. Das Storyboard bildet in einfachen Skizzen ab, was in der jeweiligen Szene dargestellt wird, und gibt an, was in der jeweiligen Szene passieren bzw. zu hören sein soll.

Bei der Erstellung sollte man den gesamten Vorgang, der dargestellt werden soll, in Szenen einteilen. Diese können evtl. noch einmal unterteilt werden. Nun zeichnet man für jede Szene oder Unterszene eine einfache Skizze, aus der hervorgeht, wie das Szenenbild aussehen soll. Anschließend wird zu jeder Szene festgelegt, was in der Szene geschehen soll bzw. welcher Text im Video dazu gesprochen werden soll.

 

Storyboard:

Szene Nr.

Skizze

Text

1.

   

2.

   

3.

   

4.

   

5.

   

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