Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen
Joomla 3.1 Templates by FatCow Coupon

Biologie: Glossar Neurophysiologie und Sinnesphysiologie

Zuletzt aktualisiert: Freitag, 19. Dezember 2014

Glossar Neurophysiologie und SInnesphysiologie - zum Lernen für Klausuren der Oberstufe und für das Abitur (Abiturvorbereitung)

(unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation)

 

11-cis-Retinol

entsteht beim Sehvorgang durch das Enzym Isomerase aus

all-trans-Retinol (siehe „Rhodopsinzyklus“)

Absorption

 

bezeichnet im Allgemeinen das aufnehmen als Vorgang, z.B. Aufnehmen von Licht

Acetylcholin

wichtigster Neurotransmitter im zentralen sowie neuromuskulären Nervensystem

im vegetativen Nervensystem Transmitter für den Parasympathikus (ruft Entspannungsreaktionen hervor)

Acetylcholinesterase

Enzym, welches Acetylcholin in der Synapse abbaut, in dem es dies in Acetyl (Essigsäureanion) und Cholin spaltet.

Adaption

 

Vorgang bei dem mithilfe der Linse der Lichteinfall des Auges geregelt wird.

adäquate Reize

Rezeptoren und Sinneszellen reagieren oft

nur auf eine bestimmte Reizart. SO kann das Auge nur Licht aufnehmen, aber keinen Schall. Diesen passenden Reiz nennt man

adäquaten Reiz“.

Aderhaut

 

Mittlere Haut des Auges. Versorgt von hinten die Netzhaut mit Blut (also mit Nährstoffen und Energie).

Adrenalin

Neurotransmitter oder auch Stresshormon aus den Nebennieren

afferente Nerven

sensorische Nerven, vom Rezeptor zum Rückenmark bzw. Hirn

Aktionspotential

kurzfristige Spannungsumpolung an der Nervenzelle (Weiterleitung der Erregung), von -70mV auf +30mV

Axon

Hauptfortsatz der Nervenzelle, leitet Erregung von einer zur anderen (Nerven-)zelle fort

Dendrit

Fortsatz einer Nervenzelle, kann Erregungen weiterleiten

Depolarisation

das Membraninnere einer Nervenzelle/des Axons wird durch eine Erregung positiver, das Spannungspotential wird geringer

efferente Nerven

motorische Nerven, leiten Signal vom ZNS zum Erfolgsorgan (z.B.: Muskel)

Erregungsleitung

kontinuierlich: in marklosen Nervenfasern (bei Wirbellosen), langsame Auslösung neuer Aktionspotentiale entlang des gesamten Axons

saltatorisch: in markhaltigen Nervenfasern (bei Wirbeltieren), schnelle Weiterleitung eines Reizes durch „Überspringung“ der durch Myelinscheiden „isolierten“ Bereiche des Axons, Auslösung von Aktionspotentialen nur an den Schnürringen

Gliazelle

Zelltyp im Nervengewebe, welcher die Nervenzellen mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt, Stützfunktion, Myelinscheiden aus Gliazellen

Hyperpolarisation

findet am Ende eines Aktionspotentials statt, kurzfristige Verstärkung der negativen Ladung des Nervenzellinneren, Erhöhung des Spannungspotentials

Ionenpumpe

Beispiel: Natrium- Kalium- Ionenpumpe: aktiver Transport durch eine Zellmembran, auch entgegen des Konzentrationsgefälles, verbraucht ATP

Kollaterale

Verzweigungen des Axons kurz vor den Synapsen

Markscheide

Gliazelle, um Axon gewickelt zur Isolierung, auch Schwannsche Zelle genannt

Membranpotential

Spannung an einer semipermeablen Membran, entstehend durch Ionendiffusion und Potentialdruck

Nervensystem

animales/somatisches: willentlich beeinflussbar, ist für äußere Reize (aus der Umwelt) zuständig

autonomes/vegetatives: nicht durch den Willen beeinflussbar, ist für Organtätigkeiten und Stoffwechsel (=innere Prozesse) zuständig

peripheres: Tätigkeit von sensorischen und motorischen Nerven zusammengefasst

Neurit

=Axon

Parasympathikus

Entspannungsfördernder Teil des vegetativen Nervensystems, Antagonist zu Sympathikus

Ranvierscher Schnürring

Lücke“ zwischen zwei Schwannschen Zellen am markhaltigen Axon, hier entstehen jeweils die „springenden“ Aktionspotentiale

Refraktärphase

absolute: 2 ms nach der Auslösung eines Aktionspotentiales im Axon kann an dieser Stelle kein neues Aktionspotential ausgelöst werden

relative: 2- 5 ms nach der Auslösung eines Aktionspotentiales im Axon kann an dieser Stelle nur ein verringertes Aktionspotential ausgelöst werden (benötigt einen viel stärkeren Reiz, um überschwellig zu sein)

Repolarisation

nach einem Aktionspotential muss im Axon wieder eine Spannung von etwa -70mV hergestellt werden, damit dieses bereit für den nächsten Reiz ist, dies geschieht mit Hilfe der Na+- K+- Pumpe

Ruhepotential

Spannungsdifferenz von einem Axon zum Außenmedium, beträgt ca. -70mV, entsteht durch Diffusions- und Potentialdruck

Schwannsche Zellen

spezielle Gliazellen, welche sich um ein Axon wickeln und dieses so isolieren. Das Axon nennt man dann markhaltig

Sympathikus

Stressauslösender Teil des vegetativen Nervensystems, Antagonist zu Parasympathikus

Synapse

am Ende eines Axons zu finden, Verbindungsstelle von 2 Nervenzellen (interneuronal) oder einer Nervenzelle und einer Muskelzelle (neuromuskulär), leitet transmittergesteuert Reize an nachfolgende Zellen weiter



xxxxx

Zugriffe: 2520